3037 Soziales Lernen und Wertebildung

© Finken-Verlag · www.finken.de Soziales Lernen und Wertebildung Konzept VIII Um die emotionale Ausdrucksfähigkeit zu fördern, kommen auf den Arbeitsblättern immer wieder Aufgaben vor, bei denen die Kinder die Gefühle der Protagonistinnen und Protagonisten oder ihre eigenen mit Adjektiven beschreiben sollen. Dazu haben wir im Materialkapitel auf Seite 4 / 5 Adjektivkärtchen zusammengestellt (M 3 / 4), die Sie entweder als komplette Tabelle oder als Einzelkärtchen nutzen können. Es empfiehlt sich, dass jedes Kind diese Kärtchen dauerhaft an seinem Platz oder in seinem Fach bereit hat. Je nachdem, in welcher Form Sie das Material anbieten, können die Schülerinnen und Schüler Kärtchen auswählen oder Muggelsteine auf die entsprechenden Adjektive in der Tabelle legen und dann über ihre Auswahl ins Gespräch kommen. Es ist möglich (und auch gewünscht), dass den Kindern manche Begriffe nicht geläufig sind und Sie diese erst klären müssen. Hier ergeben sich vielfältige Möglichkeiten zur sprachlichen Sensibilisierung und für die Ausbildung eines differenzierteren Wortschatzes. Rollenkarten für Stabpuppen Um den Kindern den Perspektivwechsel zu erleichtern, taucht auf manchen Arbeitsblättern die Aufgabe auf, Szenen mit verteilten Rollen nachzuspielen. Dazu eignen sich Stabpuppen, die die Kinder selbst gestalten und in ihren Fächern aufbewahren können. Zu allen Figuren, die in den Ausgangssituationen vorkommen, gibt es Rollenkarten im Materialkapitel (M 5 / 6, siehe Seite 6 / 7). Kopieren Sie diese für jedes Kind Ihrer Klasse – ggf. sogar vergrößert. Die Kinder schneiden die Figuren aus, kleben sie ggf. auf Karton und befestigen mit Klebestreifen auf der Rückseite einen Schaschlikspieß. Selbstverständlich darf bei diesem Piktogramm neben den Stabpuppen auch das szenische Spiel zum Einsatz kommen. Hört euch in anderen Klassen um Da soziales Lernen nicht auf den Klassenraum beschränkt ist, sondern auch auf dem Schulhof oder in der gemischten Nachmittagsbetreuung stattfindet, halten wir es für wichtig, bei bestimmten Themen auch Kinder und Lehrkräfte anderer Klassen einzubeziehen und den Austausch mit ihnen zu fördern. Besonders wünschenswert wäre es, wenn mehrere Klassen einer Schule gleichzeitig an derselben Unterrichtseinheit arbeiten würden, sodass Synergieeffekte entstehen und das gemeinsame Lernen nachhaltig gestärkt wird. Hand aufs Herz Die wiederkehrenden Hand aufs Herz-Fragen kann jedes Kind still für sich beantworten. Sie tragen dazu bei, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und das soziale Miteinander in der Schulgemeinschaft zu fördern.

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