3162 Texte schreiben mit kooperativen Methoden Band 2

© FinkenVerlag · www.finken.de Texte schreiben kooperativ · Bd. 2 194 Wegbeschreibung / Planungshilfe /Modul 3 • Die Wegekarten sind inhaltlich so gestaltet, dass der Start einer Strecke vorgegeben ist und anschließend schrittweise ein Weg beschrieben wird. Die Schüler sollen zu zweit den Weg am Ortsplan (KV S. 169, Fiktiver Ortsplan, auf DIN A4 oder DIN A3 kopieren, in halber Klassen­ stärke) mit einer Spielfigur nachvollziehen, indem sie jeden vorgelesenen Schritt sofort mit der Figur nachziehen. Haben sie alles richtig erfasst, erreichen sie das korrekte Ziel, das auf der Kontrollkarte verzeichnet ist. Sie dürfen pro Weg auch jeweils einen farbigen Stift verwenden und den Weg einzeichnen. Damit die Schüler sich auch sprachlich mit einer Wegbeschreibung befassen, gibt es für alle Wege die Zusatzaufgabe, die beschriebenen Aktionen (Verben der Fortbewegung) in der Grundform und als Kurzbeschreibung (Beispiel: „die Kirche verlassen“) zu notieren. Genau dies fällt den Schülern bei eigenen Schreibversuchen am schwersten und soll deshalb intensiv geübt werden. • Diese Übung kann beliebig variiert werden. Beispielsweise können die Karten auch in Einzel­ arbeit oder Dreiergruppen bearbeitet werden, oder ein Teil der Aufgabe wird entfernt oder sie werden als Hausaufgaben gegeben. Man kann auch auf den Wegekarten andere Aktionen vorgeben und notieren lassen, z. B. Richtungen angeben , Orientierungspunkte aufzählen usw. (siehe dazu editierbares AB Wegbeschreibung auf der CD Ordner Editierbare Arbeitsblätter oder Download: www.finken.de/3162_Zusatzmaterialien). Wegbeschreibungen mündlich formulieren 1 bis 2 Schulstunden Benötigte Materialien: − Sichtwand − KV S. 169, Fiktiver Ortsplan (aus Modul 1, im Klassensatz) − pro Partnergruppe: zwei Spielfiguren; zwei (farbige) Spielsteine, einen Spielstein für den Start und einen für das Ziel − KV S. 205 bis 206, Startpunkte / Ziele (pro Partnergruppe je einen Kartenstapel, nach Möglichkeit Start und Zielkarten farblich verschieden) • Die Schüler werden in Partnergruppen (Gruppeneinteilung Methodenglossar) eingeteilt, nach Möglichkeit in heterogener Zusammensetzung. • Jede Partnergruppe erhält eine Sichtwand (wenn nicht vorhanden, wird eine Schultasche als Sichtschutz zwischen die Partner gestellt). Beide Kinder haben den Ortsplan vor sich (KV S. 169, Fiktiver Ortsplan, in DINA3Größe, im Klassensatz), eine Spielfigur, mit der sie den Weg nachspuren können, sowie einen (farbigen) Spielstein für den Startpunkt. Ein zuvor benannter Schüler hat beide Kartenstapel mit Startpunkten und Zielen vor sich (KV S. 205 bis 206, Startpunkte / Ziel, nach Möglichkeit farblich verschieden). Er zieht eine Karte von jedem Stapel und legt den Start und Zielspielstein jeweils auf das passende Symbol des Ortsplanes. Nun nennt er seinem Nachbarn nur den Startpunkt; dieser stellt seinen Startspielstein ebenfalls passend auf seinen Lageplan. • Anschließend wird der erste Schüler den Weg langsam, in Schritten und unter Beachtung der sprachlichen und inhaltlichen Merkmale, beschreiben. Dabei können ihm sein Lerntagebuch für Wegbeschreibungen und die im Klassenzimmer ausgehängten Plakate mit Fachbegriffen (siehe Modul 2) helfen.

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